Vorbericht zum Frühjahrskonzert der Liedertafel

am Samstag, 9. Mai 2009 – 19.30 Uhr – Aula der Volksschule (ehemals Hauptschule) am Kapellenweg

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In 80 Takten um die Welt

 

In 80 Takten um die Welt, so lautet das Motto des diesjährigen Liedertafelkonzertes.

Was etwas geflunkert ist, denn mit nur 80 Takten kommen wir noch nicht weit…

 

Es wird schon etwas mehr Musik zu hören sein, wenn der Liedertafelchor die Zuhörer

mit auf Weltreise nimmt. Die Reiseroute führt von Deutschland über den Nahen Osten nach Afrika.

Nach einem gewagten Sprung über die Antarktis werden wir Süd- und Nordamerikanische Klänge hören,

um über die Nordatlantikroute wieder heim nach Mitteleuropa zu gelangen.

 

Eine solch große Reise schaffen auch die weitgereisten Liedertafel-Sänger nicht alleine,

und so haben wir uns professionelle Reisebegleitung zugelegt.

 

Die Sopranistin Gaby Grosser-Koss hat sowohl klassischen lyrischen Sopran wie auch moderne

Rockmusik in ihrem Repertoire. Sie erweist sich somit als hilfreiche Weggefährtin in

allen Stilrichtungen und Tonarten. Neben gemeinsamen Liedsätzen mit dem Chor wird sie

Soloarien und französische Chansons singen.

 

Der mexikanische Operntenor Oscar de la Torre wird uns seine lateinamerikanische Heimat

mit einigen in spanisch vorgetragenen Liedern näher bringen. Außerdem wird er den

Italien-Aufenthalt mit bekannten italienischen Opernarien würzen.

 

Daneben konnten wir für den Nordamerika-Stopp „What About Jazz…?“ gewinnen, der Bigband des

Hallertau-Gymnasiums Wolnzach. Unter der Leitung von Michael Sandt dürfen wir uns auf

jazzige und soulige Klänge aus good old Amerika freuen.

 

Ein Höhepunkt im Programm des gemischten Chores erwartet uns sicherlich in Afrika.

Ganz nach dem Vorbildschwarzafrikanischer Chöre werden rhythmische Zulu-Lieder zu hören sein.

Wen jetzt das Fernweh gepackt hat, der ist herzlich eingeladen, ebenfalls mitzukommen.

Die Reise beginnt am Samstag, 9. Mai 2009 um 19:30 Uhr in der Aula der Volksschule am Kapellenweg.

Frühbucher erhalten ihre Reisetickets schon jetzt bei Weinzierls Weinkistl in der Schulstraße. Die Sängerinnen und Sänger der Liedertafel wünschen allzeit gute Fahrt.

 

 

 

Und das sind unsere Gesangssolisten:

 

 

 

Oscar de la Torre

 

 

Die Karriere des mexikanischen Tenors Oscar de la Torre wurde in den letzten Jahren

entscheidend von prestigeträchtigen Opernverpflichtungen in seinem Heimatland geprägt.

Unter anderem war er an gleich zwei wichtigen Premieren von Vivaldi-Opern beteiligt: auf die

mexikanische Erstaufführung von GRISELDA folgte 2007 die szenische Erstaufführung von

MONTEZUMA im Rahmen des internationalen „Viva Vivaldi“ Festivals.

In Mexiko City war er zudem in der zeitgenössischen Oper LITTLE WOMEN

von Mark Adamo beteiligt, die auf dem gleichnamigen Roman von Louisa May Alcott basiert.

 

In Europa war Oscar de la Torre bisher vor allem in der Schweiz zu hören, wo er vor allem in einer
seiner Paraderollen, Don Ramiro in Rossinis LA CENERENTOLA, auf sich aufmerksam machte.
Regelmäßige Gastspiele führten ihn in Konzertsäle und zu Festivals in München, Stuttgart und
Reggio Emilia sowie Kroatien, Tschechien und Kanada.

 

Neben den koloraturfertigen Rossini-Helden Don Ramiro, Graf Almaviva (IL BARBIERE DI SIVIGLIA), Lindoro (L’ITALIANA IN ALGERI) und Idreno (SEMIRAMIDE) gehören auch lyrische Mozartrollen wie Don Ottavio (DON GIOVANNI), Ferrando (COSI FAN TUTTE) und Tamino (DIE ZAUBERFLÖTE) sowie verschiedene Belcantopartien wie Tonio (LA FILLE DU REGIMENT) und Arturo (I PURITANI) zu Oscar de la Torres weit gefächertem Opern-Repertoire. Auf dem Konzertpodium ist er mit Messen, Oratorien und Liedern von Mozart, Haydn, Händel, Bach, Gounod und Schumann hervorgetreten.

 

 

 

Gaby Grosser - Koss

 

Die Sopranistin Gaby Koss studierte Musikpädagogik mit Hauptfach Gesang , Musikwissenschaften und Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilian-Universität in München.


Seit vielen Jahren hat sie bei renommierten Gesangspädagogen Unterricht gehabt, wie z.B. Dietrich Schneider und Saverio Ribaudo-Suarez.

 

Sie hat an verschiedenen hochschulproduzierten oder privaten Opernprojekten mitgewirkt, wie „Der Schimmelreiter“, „Alcina“, usw.
Außerdem gestaltete sie Liederabende mit, z.B. im Max-Joseph-Saal oder in der Allerheiligen Hofkirche der Staatsoper in München, wie auch bei den Kulturwochen in Polen.

Höhepunkte waren die Produktionen im Cuvilliés-Theater, wie „Figaros Hochzeit“ und „Fairy queen“, oder beim Opernfestival, des Weiteren die Produktion der Bayrischen Staatsoper „Kanon“ und „Bernarda Albas Haus“.
In den letzten Jahren aber sind Gesangsaufnahmen für Projekte und Bands und die dazugehörigen Tourneen und Konzerte ihre Haupttätigkeit geworden, bei denen sie in Mexiko, Europa, wie auch Südamerika unterwegs ist.